Die Orgel der Universität der Künste ist in die Jahre gekommen.
Die letzte Reinigung fand 1994 statt.  Seitdem verrichtete sie 13 Stunden täglich, sieben Tage die Woche störungsfrei ihren Dienst. Nun entspricht sie nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Unterrichtsinstrument.
Deswegen wurde mit den Professoren und den Sachverständigen ein Konzept zur Überarbeitung und Erneuerung erarbeitet, die im Zuge der Reinigung ausgeführt wird.
Viele Bauteile der Orgel wurden in der Aula abgebaut, in die Werkstatt gebracht und dort umgebaut.
Viele Stöcke mussten für neue Register verändert werden. Die neuen Pfeifen benötigen dazu diverse Anhängungen.
Für den Einbau der Super- und Subkoppeln wurden Tonmagnete ins System eingefügt und neu verkabelt.
Die Manubrien der zusätzlichen Koppeln wurden in den Spieltisch integriert. Diese Maßnahmen erforderten auch ein modernes Setzersystem, welches den Anforderungen eines Hochschulbetriebs entspricht.

Nach diesen sehr arbeitsaufwendigen Maßnahmen erfolgt eine gründliche Neuintonation des Instruments um eine optimale Verschmelzung der Register im Raum zu ermöglichen.

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